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Während der Brotkrawalle im Jahr 1847 war die Hauptaufgabe der Bürgergarde die Bewachung des Kornhauses in Ravenburg um Plünderungen zu unterbinden. Alle Waffen sind Orginalwaffen des renommierten französischem Herstellers Mutzig aus dem Jahre 1777, die im Jahr 1923 auf Perkussion überarbeitet wurden. Der Eigentümer, die Stadt Ravensburg, überläßt die Waffen der heutigen Bürgergarde der Stadt Ravensburg für die Repräsentation und zum Salutschiessen. Die Uniform ist eine orginalgetreue Rekonstruktion der Württembergischen Jägeruniform aus der Kaiserzeit und wird in Handarbeit von einer ortsansässigen Schneidermeisterin angefertigt. Im März 1995 wurde die Bürgergarde der Stadt Ravensburg als eingetragener Verein neugegründet, um die Geschichte nicht nur als trockenes Thema in den Geschichtsbüchern ruhen zu lassen, sondern auch heute noch aktiv und real erleben zu können. Heute sind die Aufgaben der Bürgergarde Ravensburg bis auf wenige Ausnahmen die gleichen wie im Jahr 1830: Repräsentation der Stadt Ravensburg bei kirchlichen Festen z.B. Fronleichnam, Totensonntag sowie bei bürgerlichen Festen in und um Ravensburg sowie mittlerweile auch im Europäischem Ausland z.B. Papstwallfahrt in Mariazell ( Österreich im Jahr 2007 ) sowie in den Ravensburger Partnerstätten Rivoli ( Italien), Varazdin ( Kroatien ) . Aufgrund der Verbindung mit dem Verband der UEWHG ( Union der Europäischen Wehrhistorischen Gruppen ) bekommt die Bürgergarde Ravensburg aus ganz Europa Einladungen und Repräsentiert dort ganz offiziell die Stadt Ravensburg und trägt so zu einem Zusammenwachsen Europas Aktiv bei. |


Historisch belegt ist der Ursprung der Bürgergarde Ravensburg aus dem Jahr 1830. Die Aufgaben der damaligen Bürgergarde waren die Aufwartung bei bürgerlichen und kirchlichen Festen in und um Ravensburg. Zusätzlich wurde die Bürgergarde zur Unterstützung der Sicherheitsanstalten herangezogen im Bereich der Brandbekämpfung ( Hilfsfeuerwehr ) und der Sicherstellung der inneren Ordnung und Ruhe ( Hilfspolizeidienst ).